Hallo Mama, Hallo Papa, Hallo Freunde! Nachdem ich nur den Flug nach Bangkok gebucht hatte, habe ich mich spontan dazu entschlossen, nach Koh Tao zu fahren. Den 20 Kilo Backpack voll mit Elektronikartikeln, sagt man mir am Lomprayah Office (Bustrips nach Koh Tao), ich soll den Rucksack einfach vor die Tür stellen. MITTEN AUF DER KHAOSAN ROAD. Wer schonmal da war, weiß, dass es ungefähr zu geht wie am Stachus. Aber hey, wir sind in Asien! Also schnell Laptop in den Tagesrucksack gepackt, Backpack vors Office gestellt und Daumen gedrückt, dass bis zum Abend noch alles da ist.

Den Tag über bin ich dann in Bangkok rumgestrahlt und bin random mit Bussen gefahren, um erstmal wieder ein Feeling für die City zu kriegen und vorallem mich wach zu halten. Ich bin morgens angekommen (für uns Mitternacht) und musste ja den ganzen Tag bis 21.00 Abfahrt nach Koh Tao durchhalten. Gutes Pad Thai gegessen, Traffic Jams in der Stadt bewundert und mysteriöse Gäßchen ohne Plan durchquert – war cool bis ca. um 6. Ich war schon wieder in der Nähe der Khaosan, als es anfängt zu schütten und nicht nur ein bisschen – gefühlt geht das ganze Land unter. Wow, soviel Regenfall hatte ich noch nie auf einmal gesehen und war auch ein wenig verunsichert.

Als es auch eine Stunde später nicht aufgehört hat zu schütten, hab ich mein Zeug geschnappt und bin durch den Regen zu Lomprayah gelaufen – das Wasser stand auf der Khaosan Road bis zu meinem Knie und durch diese ganze Suppe aus Dreck, Regen und ums-Leben-schwimmende Kakerlaken bin ich gejoggt. Brrrrrr. Leicht übermüdet durch die ganze Anreise und nass bis aufs Höschen gings dann in den Bus zur 10-Stunden-Fahrt nach Chumphon, wo ich neben einem dicken Chinesen saß, der die ganze Nacht PSP gezockt hat und mich mit seinem fetten Ellbogen alle 3 Minuten angerempelt hat. Wahrlich nicht der Start, den ich mir vorgestellt hatte. 

Angekommen in Chumphon warteten wir 2 Stunden auf die Fähre, die uns in weiteren 2 Stunden nach Koh Tao schiffte. Während der Wartezeit bin ich nonstop mit dem Kopf auf dem Tisch eingeschlafen, ich war einfach super müde und todesfertig. Und nass. Und frag mich, warum ich eigentlich nicht daheim geblieben bin. Zwei kleine Chinesen haben mich pünktlich zum Start geweckt, somit war das Chinesenkarma für mich wieder ausgeglichen. In Koh Tao schiffte es immernoch wie aus Kübeln und ich wartete verzweifelt auf die Jungs der Tauchschule, die mich eigentlich abholen wollten – die kamen aber nicht. ZUM GLÜCK! Den somit teile ich mir ein Taxi mit einem jungen Niederländer, Jay, der die ersten Tage auf dieser Insel für mich retten sollte. Wir haben uns gleich für die nächsten Tage verabredet und waren Roller fahren, Schnorcheln und die Insel erkunden. Er war schon ein knappes Jahr unterwegs und hatte diverse Strategien, um mit wenig Kohle durch die Welt zu kommen – vorrangig bestand diese aus 7/11-Sandwich-Ernährung.

Superhappy bin ich hier wieder angekommen und hab mir straight nen günstigen Roller direkt an der Fähre ausgehandelt (150 Bath/Tag – gangster!) , mit Backpack drauf und nach einer Unterkunft gesucht. Gelandet bin ich Preis-Leistungs-mässig bei Good Dream Hostel, hat gepasst für 8 Euro/Nacht. Die darauffolgenden Tage war ich Tauchen, Tauchen, Tauchen, d.h. 5.00 aufstehen, 5.30 aufs Boot, 6.00 im Wasser. Was für ne geile Routine! Danach erstmal Frühstück mit Samosas am Steg und nachmittags ne leichte Aktivität, wie z.B. Schnorcheln bei Tanote Bay oder Kajak fahren zum verlassenen Hotel in Laem Thian. 

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